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Rheinisches Freilichtmuseum Kommern

Neben dem Kennenlernen der einzelnen Baugruppen, der verschiedenen Haustypen, der engen Bindung der Menschen früherer Jahrhunderte an die Landwirtschaft als die wichtigste Form des Lebensunterhaltes, lernen die Kinder im Freilichtmuseum Kommern jeweils einen bestimmten Aspekt des Alltags dieser Menschen durch praktische Tätigkeiten kennen.

Bild Gemeindehaus aus Löhndorf, Copyright Freilichtmuseum Kommern, Im ersten Schuljahr und zweiten Schuljahr stehen die Thermen "Wald" und "Vom Schaf zur Wolle" im Wechsel auf dem Programm.

Im dritten Schuljahr steht dann das Brotbacken auf unserem Programm. Vom Sammeln des Holzes für den "Backes" über das Anzünden bis hin zum Teigkneten und Brotformen müssen alle Arbeiten unter fachkundiger Anleitung erledigt werden, nicht zu vergessen auch solch langweilige Sachen wie Spülen oder einfach abwarten, bis das leckere Brot endlich fertig ist! Nur gut, dass es in dieser Zeit auch noch andere Sachen zu entdecken gibt!

Außerdem besteht die Möglichkeit, am Projekt "Flachsverarbeitung" teilzunehmen.

Stricken mit Baumwolle Der Besuch des Museums im vierten Schuljahr zeigt den Kindern sehr anschaulich mit Hilfe einer Unterrichtsstunde, wie ihre Groß- und Urgroßeltern unterrichtet worden sind. Schon die Vorbereitung zu diesem Besuch hat ihre Tücken: Müssen die Schüler sich doch im Lesen und evtl. auch Schreiben der alten deutschen Schrift kundig machen! Um so schöner dann (für den Lehrer!) das Bild einer ganzen Klasse braver Schüler geputzt und geschniegelt, mit Weste und Scheitel, mit Schürze und Zöpfchen, stramm stehend vor einem gestrengen Oberlehrer!